Systemisch führen
Führen in komplexen Situationen, mit Blick auf das Zusammenspiel in Ihrer Organisation
Systemisch führen – wenn es keine einfachen Antworten gibt
Ein Tag, an dem Ihre Führungskräfte einen systemischen Blick auf ihren Führungsalltag kennenlernen und ihn gleich an eigenen Fällen ausprobieren. Für acht bis zwölf Führungskräfte aus Ihrer Organisation.
Wenn bewährte Lösungen nicht mehr greifen
Führung findet selten in übersichtlichen Verhältnissen statt. Ob neu in der Rolle oder schon lange in Verantwortung: Führungskräfte bewegen sich zwischen Erwartungen, Beziehungen und Zielen, die nicht immer zusammenpassen.
Das zeigt sich zum Beispiel so:
Was bisher funktioniert hat, greift nicht mehr, und mehr vom Gleichen hilft auch nicht weiter.
Ein Problem taucht immer wieder auf, obwohl es längst gelöst schien.
Ein Konflikt hat erkennbar mehr mit dem Umfeld zu tun als mit den Menschen, die ihn austragen.
Gespräche drehen sich im Kreis, weil jede Seite ihre eigene Erklärung für das Problem hat.
In solchen Situationen hilft weniger eine schnelle Antwort als ein anderer Blick auf das, was gerade geschieht.
Was danach anders ist
Nach dem Tag haben die Teilnehmenden einen ersten Zugang zum systemischen Denken und Werkzeuge, die sie sofort nutzen können. Sie schauen eher auf das Zusammenspiel als auf die Frage, wer schuld ist. Sie stellen Fragen, die neue Sichtweisen öffnen, bilden Hypothesen statt schneller Urteile und planen kleine nächste Schritte, deren Folgen sie beobachten. Und jede und jeder geht mit einer konkreten Sache aus dem Tag, die im eigenen Führungsalltag ausprobiert wird.
Woran die Teilnehmenden arbeiten
Grundgedanken des systemischen Denkens. Wie Wirklichkeit im Kopf entsteht, wie Menschen und Ereignisse sich gegenseitig beeinflussen und warum der Blick auf Ressourcen und Lösungen weiterführt. Die Teilnehmenden ordnen Situationen aus ihrem Führungsalltag entsprechend ein.
Soziale Systeme sichtbar machen. Wer gehört zu einer Situation dazu, wer steht wo, und wie hängen die Beziehungen zusammen? So lassen sich die eigene Position, mögliche nächste Schritte oder ein Konflikt klarer sehen.
Systemische Fragen. Fragen nach dem Kontext, nach Wechselwirkungen, nach Ressourcen und Lösungen. Die Teilnehmenden wählen aus, was zu ihnen passt, und üben, diese Fragen zu ihren eigenen zu machen.
Hypothesen bilden. Mehrere mögliche Erklärungen für eine Situation entwickeln, statt sich auf eine festzulegen. Das schafft Orientierung und öffnet den Blick für andere Wege und Möglichkeiten.
Die systemische Schleife. Informationen sammeln, Hypothesen bilden, einen kleinen nächsten Schritt planen und danach prüfen, was er bewegt hat. Durchgespielt an Fällen der Teilnehmenden.
So läuft der Tag ab
Der Tag ist eine Einführung: Er gibt Anregungen und Denkanstöße und lädt zum ersten Ausprobieren ein, statt jedes Werkzeug bis ins Letzte durchzuarbeiten. Input zu Modellen und Methoden wechselt sich ab mit Übungen und Reflexion, und an Fällen, die die Teilnehmenden selbst mitbringen, wird das Gelernte gleich erprobt. Was dabei besprochen wird, bleibt im Raum. Das Material, einschließlich Literaturhinweisen, erhalten alle im Anschluss.
Wer das Gelernte vertiefen möchte, kann ein Einzelcoaching oder einen gemeinsamen Transfertermin dazubuchen. Dort schauen wir darauf, was sich im Alltag bewährt hat und wo es noch hakt.
Eckdaten
Teilnehmende: acht bis zwölf Führungskräfte aus Ihrer Organisation
Dauer: ein Tag
Ort: bei Ihnen, im Rhein-Main-Gebiet oder online
Termine: nach Ihrem Kalender
Dazubuchen: Einzelcoaching oder Transfertermin
Investition: Den konkreten Umfang und die Investition klären wir nach einem Vorgespräch.
So kommen wir zusammen
1. Vorgespräch. Wir klären, wo Ihre Führungskräfte stehen, welche Situationen sie gerade beschäftigen und welche Schwerpunkte der Tag setzen soll.
2. Angebot. Sie erhalten einen Vorschlag mit Ablauf, Termin und Investition.
3. Der Trainingstag. Ablauf und Übungen passe ich nach Bedarf an Ihre Gruppe an, und dann geht es los.
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