Aufräumen im Projekt
Wenn Ihr Projekt feststeckt: die Steuerung gemeinsam neu ordnen
Aufräumen im Projekt – ein Workshop-Tag für Ihr Projektteam
Ein Tag, an dem Ihr Projektteam gemeinsam auf die Steuerung schaut: was trägt, was fehlt und was als Nächstes zu klären ist. Am Ende stehen konkrete Vereinbarungen, mit denen das Projekt weitergeht.
Wenn ein Projekt nicht mehr vorankommt
Projekte beginnen meist mit viel Klarheit. Im Lauf der Zeit verschieben sich Ziele, Menschen kommen und gehen, und was am Anfang geklärt war, gilt nicht mehr für alle gleich. Das zeigt sich zum Beispiel so:
Alle arbeiten viel, aber es ist nicht mehr klar, was zuerst kommt.
Wer was entscheidet, wird im Zweifel jedes Mal neu ausgehandelt.
Das Ziel steht fest, doch der Weg dorthin ist ungewisser als gedacht, und der ursprüngliche Plan passt nicht mehr.
Auftraggebende, Kernteam und Beteiligte erfahren zu unterschiedlichen Zeiten Unterschiedliches.
Was danach anders ist
Nach dem Workshop hat das Projektteam ein gemeinsames Verständnis davon, was Steuerung in diesem Projekt heißt und wie komplex es tatsächlich ist. Es weiß, welche Teile der Steuerung bereits tragen und wo nachgeschärft werden muss. Die wichtigsten davon sind weiterentwickelt, etwa Rollen und Entscheidungsspielräume oder Prioritäten. Und es ist vereinbart, wann das Team das nächste Mal gemeinsam auf den Stand schaut und wer wen worüber informiert.
Woran die Teilnehmenden arbeiten
Was Steuerung heißt. Ein gemeinsamer Blick auf sieben Elemente der Projektsteuerung: Ziel und Umfang, Aufgaben und Prioritäten, Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungsspielräume, Budget und Ressourcen, Beteiligte und Kommunikation, Risiken sowie Haltung und Selbstverständnis im Projekt.
Wie komplex das Projekt ist. Jede und jeder schätzt ein, wie klar Ziel und Weg sind. Daraus wird sichtbar, wie viel Planung möglich ist und wo eher ein schrittweises Vorgehen gefragt ist.
Die Steuerung auf dem Prüfstand. Jedes Element wird bewertet, und zwar mit zwei Fragen, die zuerst auf das schauen, was schon da ist: Warum schon so viele Punkte? Und was fehlt für zwei Punkte mehr?
Steuerung weiterentwickeln. An den Elementen, die das Team auswählt, wird konkret weitergearbeitet, zum Beispiel an einer Klärung, wer im Projekt durchführt, entscheidet, berät und informiert wird, oder an einem einfachen Format für Statusberichte.
Kommunikation und nächste Schritte. Wer erfährt was, von den Auftraggebenden über das Kernteam bis zum gesamten Projektteam und zur Leitung? Und wann schaut das Team wieder gemeinsam auf den Stand?
So läuft der Tag ab
Der Tag folgt einem klaren Bogen: Erst wird sichtbar, wie es um die Steuerung steht, dann wird gezielt weiterentwickelt, was am meisten bringt. Welche Elemente das sind, entscheidet das Team selbst. Input zu Modellen und Methoden wechselt sich ab mit Übungen und Reflexion, und gearbeitet wird durchgehend am eigenen Projekt.
Mit etwas Abstand lässt sich eine Retrospektive dazubuchen: ein gemeinsamer Rückblick, in dem das Team schaut, was sich von den Vereinbarungen bewährt hat und wo es nachsteuern sollte.
Eckdaten
Teilnehmende: Ihr Projektteam oder ein Teil davon, abgestimmt auf Projekt und Situation
Dauer: ein Tag
Ort: bei Ihnen, im Rhein-Main-Gebiet oder online
Termine: nach Ihrem Kalender
Dazubuchen: Retrospektive mit etwas Abstand
Investition: Den konkreten Umfang und die Investition klären wir nach einem Vorgespräch.
Wie wir zusammenkommen
1. Vorgespräch. Wir klären, wo Ihr Projekt steht, wo es hakt und wer am Workshop teilnehmen sollte.
2. Angebot. Sie erhalten einen Vorschlag mit Ablauf, Termin und Investition.
3. Der Workshop-Tag. Ablauf und Methoden passe ich nach Bedarf an Ihr Projekt an, und dann geht es los.
Soll das Projektteam auch an seiner Zusammenarbeit arbeiten, kommt eine Teamentwicklung infrage. [Link: Zusammenarbeit] Und liegen die Ursachen eher in der Organisation als im Projekt selbst, weitet die Standortbestimmung den Blick.