Über mich

Dominique Wirl – Organisations-entwicklerin in Frankfurt am Main

Jede Organisation hat ihre eigene Kultur, mit Mustern und Regeln, die nirgends stehen und trotzdem jeden Tag wirken. Als Ethnologin erkenne ich diese Muster, mache sie sicht- und besprechbar – und somit auch veränderbar. Als systemische Beraterin baue ich darauf auf, um mit Geschäftsführungen und Führungskräften Veränderung anzustoßen, die Sie danach selbst weitertragen können. Klar und zugewandt begleite ich so mittelständische Unternehmen, Verbände und Institutionen. Mein Sitz ist in Frankfurt am Main, gearbeitet wird dort, wo Ihre Organisation ist.

Systemisch: Ich frage.

Vieles hängt in einer Organisation zusammen, ohne dass der Zusammenhang sofort sichtbar ist. Ich frage nach und verbinde, was zunächst nicht zusammenzugehören scheint. Dabei arbeite ich mit Vermutungen, die wir gemeinsam prüfen und auch wieder verwerfen können. Schritt für Schritt, mit regelmäßigem Blick darauf, was funktioniert.

Was Sie davon haben: eine Empfehlung, die am Zusammenhang ansetzt und nicht nur dort, wo ein Thema zuerst sichtbar wird.

Ethnologisch: Ich beobachte.

Die Organisationsethnologie schaut auf Organisationen so, wie Ethnolog:innen auf Kulturen schauen: nah dran und zugleich mit Abstand, mit Neugier für das, was dort selbstverständlich ist. Mich interessieren die ungeschriebenen Regeln einer Organisation. Jede Organisation hat eine Kultur, und die ist zunächst einfach da, weder gut noch schlecht. So nehme ich sie auf. Ob ein Muster der Ausrichtung Ihrer Organisation dient oder ihr im Weg steht, klärt sich in einem zweiten Schritt. Organisationskultur zeigt sich dabei auf drei Ebenen, die ineinandergreifen: in den Werten, im Verhalten und in den Artefakten, also in allem Sichtbaren, das eine Organisation hervorbringt.

Was Sie davon haben: Maßnahmen, die mit Ihrer Kultur arbeiten statt an ihr vorbei. Denn sie ist oft stärker als jeder Plan.

Integral: Ich ordne.

Auf eine Organisation gibt es immer mehrere Sichtweisen. Jede sieht etwas Richtiges und bleibt unvollständig. Damit nichts wegfällt, schaue ich in vier Blickrichtungen. Zwei davon liegen offen zutage: wie Ihre Organisation aufgestellt ist, wer was entscheidet und womit sie für die Zielgruppe da ist (Struktur & Geschäft), und was die Menschen tatsächlich tun und können (Können & Verhalten). Zwei zeigen sich weniger deutlich: was bei Ihnen als selbstverständlich gilt, worüber jedoch nicht gesprochen wird (Kultur & Miteinander) und womit die Einzelnen innerlich unterwegs sind (Haltung & Antrieb). Meine Erfahrung: Der Blick von außen hilft dabei, die sichtbaren Aspekte noch besser zu verstehen und die weniger sichtbaren überhaupt greifbar zu machen.

Was Sie davon haben: Sie sehen, wo Sie ansetzen, und Sie sehen es an allen vier Stellen, nicht nur dort, wo es ohnehin auffällt.

Worum es mir geht

In vielen Organisationen kostet etwas Kraft, das sich schwer benennen lässt. Man arbeitet aneinander vorbei, Entscheidungen verlieren sich, und irgendwann fehlt die gemeinsame Richtung.

Für mich ist das eine Frage der Balance. Jede Organisation braucht Macht, um Position zu beziehen, Ordnung, um verlässlich zu sein, Leistung, um Ergebnisse zu erreichen, und Gemeinschaft, um Menschen zu beteiligen. Gerät eines davon aus dem Gleichgewicht, spüren das alle, auch wenn es niemand ausspricht. Diese Balance gemeinsam mit den Menschen in einer Organisation herzustellen, ist der Kern meiner Arbeit.

„Es ist, was es ist, sagt die Liebe“, heißt es bei Erich Fried.

Mit demselben Blick gehe ich auf Menschen in Teams und Organisationen zu: Es ist, was es ist – und gemeinsam entdecken wir, was es noch sein kann.

Mein Weg hierher

Führung kenne ich von innen. Bei Holiday Extras in München habe ich nach meinem dualen Studium der Tourismusbetriebswirtschaft knapp 30 Menschen geführt, in einer Phase starken Wachstums. Aus zwei Abteilungen sollte ein Team werden, eine neue Buchungssoftware wurde eingeführt und die Muttergesellschaft saß in England. Mit einer neuen Struktur, viel Kommunikation und zugewandter Führung ist daraus ein Team geworden, das zusammenhält. Ehrliches Interesse an den Menschen, Fragen stellen und zuhören waren dabei zentral – und prägen meine Arbeit bis heute.

Das Studium der Ethnologie und Soziologie hat meinen Blick auf Organisationen und Menschen erweitert. Muster in Zusammenarbeit, Kommunikation und Entscheidungen begreife ich seitdem als Teile einer Kultur. Bevor wir diese verändern, geht es ums Erforschen und Verstehen: was schon gut ist und trägt – und was nicht mehr passt. Mein Master in Organisationsentwicklung hat das weiter wissenschaftlich untermauert. Wie ich heute systemisch und mit ethnologischem Blick arbeite, finden Sie unter „Mein Ansatz“ [verlinken]

Als Beraterin bei cidpartners habe ich über mehrere Jahre hinweg große und kleine Projekte verantwortet, mit Budgetverantwortung und in der Führung interdisziplinärer Projektteams. Von der Industrie und IT über die Versicherungswirtschaft bis zu Gesundheitswesen und Verbänden, in kleinen und großen Organisationen, mit Menschen in all ihrer Unterschiedlichkeit.

Seit 2022 arbeite ich selbständig und in Kooperation mit Netzwerken und anderen Berater:innen als Organisationsentwicklerin – und somit als Beraterin, Coach, Trainerin und Moderatorin.

Sie wollen mehr über Projekte der letzten Jahre erfahren? Unter „Projekte & Kunden“ finden Sie einige Beispiele dafür. [verlinken]

Qualifikationen

  • Master: Organisationsentwicklung | TU Kaiserslautern, heute RPTU Kaiserslautern-Landau

  • Bachelor: Ethnologie, Soziologie | Ludwig-Maximilians-Universität München

  • Bachelor: Tourismusbetriebswirtschaft | Duale Hochschule Baden-Württemberg, Ravensburg

  • Integrale Organisationsentwicklung | imu Institut für Mensch und Umwelt, Augsburg

  • Integrale Theorie, Selbst- und Organisationsentwicklung | imu Institut für Mensch und Umwelt & the people network, Augsburg und Düsseldorf

  • Systemische Beraterin | isb Institut für Systemische Beratung, Wiesloch

  • Konfliktarbeit im Feld der Organisation | Trigon, München

  • Dynamic Facilitation & Collaboration | cidpartners, Bonn

  • Agile Team Coach (ICP-ACC) | Adventures with Agile, London

  • OKR Coach und Trainerin | Workpath, Berlin

  • Organisationsethnologische Forschung und Beratung | Dr. Susanne Spülbeck

  • REISS Profile Master | Institut für Persönlichkeit, Köln

  • LINC Personality Profiler | LINC GmbH, Lüneburg

Wie ich arbeite

Lebendig. In Ihre Organisation bringe ich Energie mit. Ich gehe voran, frage nach und bleibe hartnäckig, wenn ein Abstimmungstermin fehlt. Entwicklung braucht Verbindlichkeit.

Klar. Was im Raum liegt und nicht ausgesprochen wird, spreche ich an, freundlich und deutlich. Und Sie wissen jederzeit, wer wann und warum einbezogen wird.

Warmherzig. Jeder Mensch im Raum ist mir willkommen, auch dort, wo persönlich keine große Sympathie entsteht. Besonders aufmerksam bin ich bei den Leisen. Oft ist bei ihnen das Entscheidende noch nicht gesagt.

Verlässlich. Zusagen gelten. Und wenn sich etwas verzögert, hören Sie es von mir, bevor Sie nachfragen müssen.

Effizient. Ihre Zeit ist im Prozess das knappste Gut. Deshalb keine Extraschleifen, überprüfbare Vereinbarungen für Projekte und Workshops, und bei Dokumentation und Vorbereitung Pragmatismus vor Perfektion.

Mit wem ich zusammenarbeite

Für größere Vorhaben arbeite ich mit geschätzten Kolleg:innen zusammen:

Detego GmbH & Co. KG

Hamburg | Beratung für Change-Begleitung

cidpartners GmbH

Bonn | Beratung für Strategie, Change und Organisationsentwicklung

decommplex GmbH

Köln | Beratung für Transformation

Tacke Consult

Jutta Tacke | Meschede | Consulting

Michael U. Kempf Consulting Partner

Bad Honnef | Consulting

Was mir darüber hinaus wichtig ist

Im Freundeskreis des Museums der Weltkulturen in Frankfurt e.V. bin ich stellvertretende Vorsitzende. Die Ethnologie begleitet mich also auch jenseits der Beratung.

Als Mentorin beim Young Founders Network und bei MentorMe begleite ich Menschen in ihrer beruflichen Orientierung und auf dem Weg in ihre Führungsrolle.

Im Masterstudiengang Organisationsentwicklung an der RPTU Kaiserslautern-Landau, an der ich selbst studiert habe, bewerte ich Prüfungsarbeiten.

Wo steht Ihre Organisation?

Die Standortbestimmung zeigt, wo der beste Startpunkt für den nächsten Entwicklungsschritt liegt.

Sie haben schon ein konkretes Anliegen? [Link: Zu den Angeboten macht kein Sinn, deswegen KontaktLink]

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